Pitschna Scena
Vom Menüpunkt zur eigenen Bühne.
Ein eigenständiger Auftritt für das Restaurant im Hotel Saratz, Pontresina – italienisch-Bündner Fusionsküche im Herzen des Engadins.
Das Projekt
Ein Restaurant, das man nicht gesucht hat. Die Pitschna Scena existierte im Netz nur als Unterseite von saratz.ch – zwischen Zimmerbuchung, Wellness-Banner und Gutschein-Shop. Wer im Engadin nach einem Restaurant suchte, fand ein Hotel.
Dabei hat der Ort alles, was eine eigene Marke trägt: eine Fusion aus italienischer Küche und Graubündner Spezialitäten, eine Bar-Theke des Schweizer Künstlers Bernhard Luginbühl, eine Terrasse mit Gletscherblick – und donnerstags Live-Konzerte, die in der ganzen Region bekannt sind.
Die Aufgabe war deshalb keine Website-Renovation, sondern eine Ablösung: ein eigenständiger Auftritt unter eigener Domain, der im Umfeld von St. Moritz und Pontresina bestehen muss – ohne die Verbindung zum Haus zu kappen, die Vertrauen stiftet.
Der Wandel
Von der Hotel-Unterseite zur eigenen Adresse.

Ein Menüpunkt unter „Essen" auf saratz.ch – überlagert von Buchungsbanner, Hotel-Navigation und Gutschein-Shop. Keine eigene Adresse, kein eigener Auftritt.

Eine Speisekarte
ist kein Spielplan.
„Pitschna Scena" heisst auf Rätoromanisch „kleine Bühne". Genau daraus wurde die Dramaturgie der Seite: Sie ist nicht in Rubriken gegliedert, sondern in fünf Akte. Wer scrollt, sitzt nicht in einem Menü – er sieht einem Abend zu.
Auftakt
Wo Genuss zur Bühne wird – die Küche, der Ort, der Küchenchef.
Entdecken
Vier Akte, eine Bühne: Küche, Speisekarte, Kulisse, Anlässe.
Tag & Abend
Lunch auf der Terrasse, Dinner, Apéro an der Luginbühl-Bar.
Applaus
Gästestimmen von Google und Tripadvisor, Rang unter den Top 10.
Vorhang auf
Die Reservierung – das einzige Ziel der ganzen Seite.

Ein Teller, Bild für Bild.
Im Zentrum der Startseite steht kein Video, sondern eine Bildsequenz, die am Scrollrad hängt: Wer scrollt, plattiert. Das Tempo bestimmt der Gast, nicht ein Abspielbalken – und weil jedes Einzelbild scharf steht, bleibt die Foodfotografie in voller Qualität sichtbar.
Die Bilder werden vorgeladen und in ein Canvas gezeichnet. Läuft der Ladevorgang noch, zeigt die Seite den Fortschritt an, statt zu ruckeln.
Was ein Menüpunkt nicht kann.
Der Unterschied zur alten Unterseite liegt nicht nur im Aussehen – sondern in dem, was der Auftritt dem Betrieb täglich abnimmt.
Fünf Sprachen, übersetzte Adressen
Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch – und zwar bis in die URL: aus /speisekarte wird /en/menu, /it/menu, /fr/carte, /es/carta. Im Engadin kommen die Gäste aus ganz Europa.
Tageskarte ohne Agentur
Ein eigenes Backend, in dem das Team Gerichte, Preise und die Tageskarte selbst pflegt. Auch Hinweis-Popups für Silvester-Menü oder Betriebsferien – ohne Anruf, ohne Wartezeit.
Karte im Web statt PDF
Die Speisekarte ist echte Webseite, nicht der übliche PDF-Download: auf dem Handy lesbar, von Google auffindbar, mit Kennzeichnung für vegetarisch und regional.
Eigene Marke, sichtbare Herkunft
Pitschna Scena tritt eigenständig auf – behält aber mit dem Vermerk „Teil von Saratz Pontresina" das Vertrauen des Hauses hinter sich.
Reservieren in fünf Schritten
Anlass, Datum und Uhrzeit, Personenzahl, Kontakt – jede Frage einzeln, keine Formularwand. Das Restaurant bekommt eine Anfrage, die schon alles enthält, was für die Tischplanung zählt, und bestätigt persönlich.

Sechs Seiten, dreissig Adressen.
Küche, Speisekarte, Kulisse, Anlässe, Reservierung und Startseite – jede davon in fünf Sprachen, jede mit einer eigenen, übersetzten Adresse. Das ist kein Sprachumschalter über einem deutschen Gerüst, sondern dreissig eigenständige Seiten, die Google einzeln findet.
Der Beweis kam von aussen.
Statt selbst zu behaupten, wie gut es hier ist, holt die Seite die Bewertungen dorthin, wo die Entscheidung fällt: Tripadvisor und Google, mit Originalzitaten und dem Verweis auf die vollständigen Profile.

Die weiteren Schauplätze
Jede Unterseite hat eine eigene Aufgabe – und einen eigenen Auftritt.

Die Karte
Gerichte mit Preis, vegetarisch und regional gekennzeichnet.

Die Kulisse
Arvenholz, Luginbühl-Bar und die Terrasse mit Gletscherblick.

Anlässe & Feiern
Von der Geburtstagsrunde bis zum Firmenessen.
Ein Ziel, kein Umweg.
Die Pitschna Scena ist heute unter eigenem Namen auffindbar – in fünf Sprachen, mit einer Karte, die das Team selbst pflegt, und einem Auftritt, der zum Niveau von Küche und Destination passt. Jede Sektion führt auf dieselbe Handlung zu: einen Tisch reservieren.
