andersson competence
Eine ganze Marke, von Grund auf.
Logo, Farbwelt, Website und Drucksachen für Claudia Andersson in Basel – Case Management, berufliche Reintegration und Coaching. Aus einer Hand, aus einem System.
Das Projekt
Ein Neuanfang mit über 20 Jahren Erfahrung dahinter. Claudia Andersson war Bereichsleiterin eines grossen Kompetenzcenters in der Versicherungsbranche und hat unzählige Fälle von Arbeitsunfähigkeit begleitet. Mit andersson competence macht sie sich selbstständig – als neutrale Ansprechperson zwischen Ärzten, Versicherern, Arbeitgebern und den Menschen, um die es eigentlich geht.
Der bestehende Auftritt war ein Baukasten-Shop mit Warenkorb, Stockfoto und Coaching-Floskeln – und passte weder zur neuen Positionierung noch zur Zielgruppe. Es gab kein Logo, keine Farben, keine Schriften. Wir haben nicht eine Website erneuert, sondern eine Marke definiert.
Die Schwierigkeit lag in zwei Zielgruppen, die sich gegenseitig verwässern können: HR-Verantwortliche in Unternehmen brauchen Prozess, Neutralität und Verlässlichkeit. Privatpersonen in oder nach einer längeren Arbeitsunfähigkeit brauchen Diskretion, Ruhe und Würde. Beide mussten sich auf derselben Startseite sofort wiederfinden – ohne dass eine der beiden Seiten leiser wird.
Der Wandel
Vom Baukasten-Shop zur eigenständigen Marke.

Baukasten-Template mit Warenkorb und Suchfeld, austauschbares Stockfoto, Text über „ein neues Level des Erfolgs" – nichts davon erzählte, was Claudia tatsächlich tut.

Die Marke
Das Logo ist die Methode.
Eine Kompassrose mit vier Strahlen – je einer für eine Phase der Begleitung. Die Nadel zeigt im Akzentton nach Norden. Das Zeichen behauptet nichts, es zeigt eine Richtung: genau das, was Claudia tut, wenn eine Situation unübersichtlich wird. Dazu eine Wortmarke, klein gesetzt, ohne Grossbuchstaben-Geste.
Struktur ist hier
nicht Design. Sie ist das Produkt.
Wer sich an Claudia wendet, steckt in einer Lage, die niemand mehr überblickt. Deshalb zeigt die Website den Weg, bevor sie ihn verspricht: vier benannte Phasen, die für Unternehmen und Privatpersonen gleichermassen gelten – und die als vier Strahlen im Logo wiederkehren.
Klären
Erstgespräch, Fallaufnahme, Beteiligte und Rollen identifizieren.
Strukturieren
Ziele, Massnahmen, Meilensteine – ein Plan mit Zeitachse.
Begleiten
Koordination aller Stellen, Round Tables, laufendes Monitoring.
Stabilisieren
Eine Rückkehr, die trägt – ohne Drehtür-Effekt.
Eine Gabelung statt eines Kompromisses.
Statt beide Zielgruppen in einem Text zu vermischen, teilt sich die Startseite an einer Stelle sichtbar in zwei Wege – und dahinter liegen zwei vollständig eigene Bereiche mit eigener Tonalität, eigener Bildwelt und eigenen Leistungen.
Für Unternehmen
HR und Führung. Sachlich, prozessorientiert: neutral, strukturiert, verlässlich.
Für Privatpersonen
Betroffene und Angehörige. Ruhig und geschützt: persönlich, vertraulich, Orientierung.

Mehr als eine Website: Werkzeuge, die Arbeit abnehmen.
Eine Einzelfirma hat kein Sekretariat. Also übernimmt die Website die Aufgaben, die sonst am Telefon und im Papierstapel hängen bleiben.
Terminbuchung in fünf Schritten
Ein fokussierter Buchungsprozess ohne Navigation, der sich nach dem ersten Klick verzweigt: Unternehmen und Privatpersonen bekommen unterschiedliche Fragen – und Claudia eine Anfrage, die sie vorbereitet ins Gespräch gehen lässt.
Schweigepflichtentbindung, digital unterschrieben
Ohne Einwilligung darf niemand zwischen Ärzten, Versicherern und Arbeitgeber koordinieren. Das Formular wird online ausgefüllt, im Browser mit Finger oder Stift unterschrieben und als PDF an beide Seiten verschickt – oder als Druckvariante mit leerer Unterschriftslinie ausgegeben.
Die digitale Visitenkarte
Der QR-Code auf der gedruckten Karte führt nicht auf die Startseite, sondern auf eine eigene Kontaktseite: anrufen, schreiben, Termin buchen – oder den Kontakt mit einem Tippen als vCard ins Adressbuch speichern. Aus einer Karte, die in der Schublade landet, wird ein gespeicherter Kontakt.

Gedruckt
Dieselbe Marke, auf 85 × 55 Millimetern.
Vorderseite die Person, Rückseite das Unternehmen. Die Kompassrose läuft als Wasserzeichen aus der Karte, die Icons sind in derselben Formsprache gezeichnet wie das Logo – keine fremde Icon-Font. Druckfertig geliefert, nicht als Bild zum Nachbauen.



Und die Dinge, die man nicht sieht.
Dreizehn Seiten, zwei Sprachen, ein System – gebaut so, dass es mitwachsen kann, wenn aus der Einzelfirma eine gemeinsame Beratung wird.
Zweisprachig von Anfang an
Deutsch und Englisch über den gesamten Auftritt – inklusive der Formulare und der Buchungsstrecke, nicht nur auf der Startseite.
Fünf Leistungsseiten in der Tiefe
Case Management, Reintegration, Team-Workshops, Coaching und Orientierung – jede mit eigenem Ablauf, statt einer Liste aus Stichworten.
Auf drei Farbwelten getestet
Der Auftritt wurde als System gebaut: Die Kundin konnte drei komplette Farbkonzepte live durchschalten, bevor „Petrol & Salbei" feststand.
Am ersten Tag etabliert.
andersson competence ist mit einem Auftritt gestartet, dem man die Neugründung nicht ansieht. Ohne eine einzige Kundenstimme entsteht Vertrauen dort, wo es in dieser Branche entstehen muss: über sichtbare Struktur, klare Zuständigkeit und einen ersten Schritt, der niemanden etwas kostet.
